Während bei den sogenannten Legehennen (auch Hybride genannt) das Zuchtziel eine besonders hohe Legeleistung ist, gibt es unzählige Rassehühner, bei deren Zucht primär eine bestimmte Optik im Vordergrund steht. Sie legen trotzdem eine ordentliche Anzahl Eier im Jahr- mit täglich einem Ei ist jedoch nicht zu rechnen. Während die Legehenne - gerade das erste Jahr - nahezu täglich ein Ei legt, gönnt sich das Rassehuhn auch mal eine Legepause. Eine Legehenne braucht also dauerhaft sehr viel Eiweiß und sollte ausschließlich mit einem sogenannten „Alleinfutter“ versorgt werden, das den nötigen Eiweißgehalt deckt.
Bei Rassehühnern, die im Winter eine „Eier-Pause“ einlegen, kann man in dieser Zeit den Eiweißgehalt ein wenig drosseln. So kann neben dem Hauptfutter auch reines Körnerfutter untergemischt werden. Ein guter Wert ist hierbei 1/3 Körnerfutter und 2/3 Alleinfutter. Da es auch bei Rassehühnern verschiedene Futteranforderungen gibt, sollten Sie sich jedoch unbedingt vorher über die Rasse informieren und das Futter dementsprechend anpassen.
Welches Futter passt?
Welches Futter das Richtige ist, entscheiden Sie und die Gewohnheit Ihrer Hühner, es gibt also kein Richtig oder Falsch. Grundsätzlich wird zwischen Pellets, gemahlenem Futter (Legemehl) und Körnerfutter, angereichert mit einem sogenannten Ergänzungsfutter unterschieden. Die Fütterung der Pellets ist einfach, denn die Hühner können bei den kleinen Presslingen nichts „aussortieren“. Da in jedem einzelnen Pellet alle Bestandteile der Rezeptur und damit alle Nährstoffe vorhanden sind, wird der Bedarf perfekt gedeckt. Beim Legemehl sind die einzelnen Komponenten grob gemahlen und es kann dazu kommen, dass die Hühner ihre Lieblingskörner aus dem Fressen herauspicken und Ungeliebtes oder Ungewohntes erst einmal liegen lassen. Hier sprechen wir von einem selektiven Pickverhalten. Füllen Sie das Futter also erst wieder auf, wenn alles leer ist.
So stellen Sie sicher, dass alles gefressen wurde. Ziehen die Hühner neu ein, fragt man am besten den Vorbesitzer, welche Futterart die Hühner gewohnt sind und wählt dann entsprechend das Pendant in Bio-Qualität. Erfahrene Hühnerhalter nutzen auch gerne unser Ergänzungsfutter. Dieses enthält alle nötigen Mineralstoffe und wertvolles Eiweiß in konzentrierter Form und wird mit reinem Körnerfutter gemischt. Körnerfutter besteht aus Zutaten wie Getreide, Mais und Grit ohne Zusätze. Gemischt ergeben die beiden Komponenten ein Alleinfutter, dass Sie individuell anpassen können. Bekommen die Hühner beispielsweise im Sommer zusätzlich reichlich Eiweiß durch viel Grünfutter, Insekten und Regenwürmer, kann das Ergänzungsfutter etwas reduziert werden. Steigt der Eiweißbedarf der Hühner (etwa nach einer Krankheit oder wenn es sehr kalt ist), mischen Sie wieder etwas mehr Ergänzungsfutter hinzu. Unsere reguläre Empfehlung ist ein Mischungsverhältnis von 50 % Körnerfutter mit 50 % Ergänzungsfutter.
Schon Schwein gehabt?
Woher kommt die Unsicherheit?
Schweinefleisch in Hunde- oder Katzenfutter ist unter manchen Tierbesitzern umstritten. Woher kommt diese Unsicherheit und was sind die Fakten?
Es ist absolut richtig, dass Schweine- und Wildschweinfleisch niemals roh an Hunde oder Katzen gefüttert werden darf. Dies hat den Hintergrund, dass in rohem (Wild-)Schweinefleisch das Aujeszky-Virus enthalten sein kann. Dieses Virus zählt zu den Herpesviren und gilt als hochansteckend. Wenn sich ein Hund oder eine Katze mit diesem Virus durch direkten Kontakt mit einem erkrankten Schwein oder durch belastetes, rohes (Wild-)Schweinefleisch infiziert, endet der Verlauf tödlich. Deutschland und Österreich sind seit vielen Jahren im Bereich der Hausschweine frei vom Aujeszky-Virus. Es werden aber immer wieder einmal Fälle einer Infektion bei Wildschweinen gemeldet. Menschen scheinen gegenüber einer Infektion mit dem Virus resistent zu sein.
Dem Virus den Garaus machen
Das Aujeszky-Virus wird bei der Erhitzung des Fleisches unschädlich gemacht. So sind gekochtes Fleisch und gut durchgetrocknete, hitzebehandelte Produkte vom Schwein ungefährlich, da die Aujeszky-Viren bei einer Temperatur ab 70 Grad absterben. Selbstverständlich sind die Produktionsbedingungen bei defu dementsprechend angepasst. Was dagegen nicht hilft, ist das Einfrieren von rohem Schweinefleisch. Auch sehr niedrige Temperaturen über längere Zeit töten das Virus nicht ab.
Auch als Ausschlussdiät
Da viele unserer Hunde und Katzen bisher nicht mit Schweinefleisch ernährt wurden, kann es in diesen Fällen sogar hervorragend bei Unverträglichkeiten und Ausschlussdiäten eingesetzt werden.
Gute Haltung und Aufzucht
Bei der Haltung von Schweinen in bio-zertifizierten Betrieben sind gentechnisch veränderte Futtermittel und Wachstums- und Leistungsförderer verboten. Auch die Gabe von Antibiotika ist streng geregelt und nur im Notfall möglich. Wir von defu bieten Schwein gerne als alternative Eiweißquelle in Singleproteinprodukten an und setzen kein Wildschweinfleisch ein. Hochwertiges Muskelfleisch und ausgesuchte Innereien liefern ein breites Spektrum an wichtigen Nährstoffen. Die Sorte Schwein findet auch bei Feinschmeckern Anklang im Futternapf. Sogar mäkelige Samtpfoten lassen sich von dieser Geschmacksrichtung überzeugen.
Hinweis
Auch in unserer Hundefutterlinie PUR bieten wir schon seit einiger Zeit die Sorte Ackerschwein an. Alle unsere PUR-Produkte bestehen zu 100 % aus Fleisch und ausgewählten Innereien und sind hervorragend geeignet für Ausschlussdiäten, als BARF-Ersatz und Alternative, zum Bestreichen von Schleckmatten oder zum Backen von Hundekeksen.
Hinweis: Die Sorte Ackerschwein der Hundelinie PUR ist übrigens ebenso für Katzen geeignet.
Starke Nährstoffe: heimische und exotische Superfoods
Der Begriff "Superfoods" bezieht sich auf Lebensmittel, die als besonders nährstoffreich und gesundheitsfördernd angesehen werden. Diese enthalten oft eine hohe Konzentration an Vitaminen, Mineralstoffen, Antioxidantien sowie anderen gesundheitsfördernden Verbindungen. Superfoods können dazu beitragen, die allgemeine Gesundheit zu verbessern, das Immunsystem zu stärken und das Risiko für bestimmte Krankheiten zu verringern. Auch unsere Vierbeiner profitieren von ausgewählten Superfoods. Um sich die gesundheitlichen Vorteile zu Nutze zu machen, kann man Superfoods prima in die tägliche Ernährung integrieren.
Starke Rezepturen
Sorgsam ausgewählte Zutaten sowie eine fein abgestimmte Rezeptur sind die Basis unserer Produkte für Hunde, Katzen und andere Heimtiere. Gerade im Snackbereich setzen wir gerne bewusst Inhaltsstoffe mit speziellen positiven Eigenschaften ein. Sie können zum Beispiel dienliche Effekte auf das Immunsystem, das Fell oder die Verdauung unserer Tiere haben. Neben den exotischen Superfoods Kurkuma oder Kokosöl gibt es auch viele heimische Superfoods wie Brennnessel und Rote Beete, die den Speiseplan unserer Vierbeiner ergänzen können. Wir haben für Sie viel Wissens-Wertes zu einigen dieser Nährstoffe zusammengestellt, die wir in unseren Produkten einsetzen:
Amaranth
Sorgsam ausgewählte Zutaten sowie eine fein abgestimmte Rezeptur sind die Basis unserer Produkte für Hunde, Katzen und andere Heimtiere. Gerade im Snackbereich setzen wir gerne bewusst Inhaltsstoffe mit speziellen positiven Eigenschaften ein. Sie können zum Beispiel dienliche Effekte auf das Immunsystem, das Fell oder die Verdauung unserer Tiere haben. Neben den exotischen Superfoods Kurkuma oder Kokosöl gibt es auch viele heimische Superfoods wie Brennnessel und Rote Beete, die den Speiseplan unserer Vierbeiner ergänzen können. Wir haben für Sie viel Wissens-Wertes zu einigen dieser Nährstoffe zusammengestellt, die wir in unseren Produkten einsetzen:
Apfel
Äpfel sind wahre Kraftpakete und enthalten viel Vitamin C. Zudem sind sie bei Magen- und Darmbeschwerden, Verstopfung und Durchfall hilfreich und werden zunehmend als Naturheilmittel und altbewährtes Hausmittel für Hunde eingesetzt.
Äpfel, Kartoffeln, Karotten und Pastinaken sind regional und lange saisonal verfügbar und können wechselnd als tägliche Vitamin- und Ballaststoffration in den Speiseplan von Hund und Katze in kleinen Mengen eingebaut werden.
Aroniabeere
Aroniabeeren, auch Schwarze Apfelbeeren genannt, enthalten reichlich Polyphenole und Anthocyane, denen eine starke antioxidative Wirkung nachgesagt wird. Zudem enthalten Aroniabeeren Vitamin C, Folsäure, Zink und Eisen. Die Beeren, die übrigens auch in Deutschland angebaut werden, sind erbsengroß, bläulich-dunkelviolett und besitzen ein herb-säuerlichen Geschmack. Für Hunde und Katzen können Aroniabeeren als Pulver oder ganze, getrocknete Beeren in kleinen Mengen eine gute Abwechslung im Speiseplan bringen.
Bierhefe
Bierhefe kann sich positiv auf die Darmflora auswirken und enthält wichtige B-Vitamine. Diese Vitamine sind wichtig für den Energiestoffwechsel, die Unterstützung des Nervensystems und die Aufrechterhaltung gesunder Haut und eines gesunden Fells. Bierhefe enthält neben B-Vitaminen auch Proteine, Aminosäuren, Mineralstoffe (wie Eisen, Zink und Magnesium). Dies macht sie zu einer natürlichen Ergänzung, die die allgemeine Gesundheit und das Wohlbefinden von Hunden unterstützen kann.
Brennnessel
Die Brennnessel ist ein traditionelles pflanzliches Arzneimittel. B-Vitamine, Kalium, Calcium und Eisen sind nur einige der nennenswerten wichtigen Nährstoffe, die in der gesamten Pflanze zu finden sind. Brennnessel wirkt entwässernd und regt die Nierentätigkeit und den Stoffwechsel an. In der Phytotherapie werden der Pflanze außerdem auch entzündungshemmende und stoffwechselfördernde Eigenschaften zugeschrieben. Kraut und Samen eignen sich sowohl für Hunde und Katzen als auch für kleine Heimtiere. Sie können frisch, getrocknet oder als Teeaufguss dauerhaft bzw. als Kur verwendet werden.
Hirse
Hirse ist ein wahrer, glutenfreier "Allrounder". Sie ist besonders reich an Mineralstoffen, darunter Eisen, Silizium und Magnesium. Hirse enthält Ballaststoffe, die die Verdauung unterstützen können. Eine gesunde Verdauung ist wichtig für die allgemeine Gesundheit und das Wohlbefinden des Hundes.
Joghurt
Frischjoghurt ist eine Quelle für Kalzium und Protein, die der Gesunderhaltung von Knochen und Muskeln dienen. Joghurt enthält natürliche Probiotika, die dabei helfen können, das Gleichgewicht des Mikrobioms zu erhalten und Verdauungsprobleme zu minimieren.
Hinweis: Generell sollten Milchprodukte in der Katzen- und Hundeernährung aber mit Bedacht und nach individueller Verträglichkeit verfüttert werden. Die enthaltene Lactose in Milch, Joghurt und Käse ist für unsere Vierbeiner nur mäßig zu verdauen und kann zu Blähungen und Durchfällen führen.
Karotte
Karotten sind ballaststoffreich und wirken sich damit auch fördernd auf die Darmtätigkeit aus. Zudem enthalten sie Carotinoide, die von Hunden in Vitamin A umgewandelt werden können.
Kartoffel
Auch Kartoffeln kann man als Superfood bezeichnen, denn sie sind basisch, enthalten zahlreiche Antioxidantien und sind reich an Kalium. Zudem sind sie eine gute Quelle für Kohlenhydrate, Ballaststoffe und bestimmte Vitamine.
Kokosöl
Kokosöl enthält mittelkettige Fettsäuren, die als gesunde Fette gelten. Diese Fette sind eine gute Energiequelle in der täglichen Futterration oder bei Bedarf. Sie können zur Unterstützung einer gesunden Haut und eines gesunden Fells beitragen. Kokosöl kann noch mehr: Bei Hundesenioren können mittelkettige Fettsäuren, sogenannte MCTs (medium-chain triglycerides), die kognitive Fitness im Alter erhalten. Erkrankungen des Gehirns wie Epilepsie können sogar in ihrer Anfallshäufigkeit gesenkt werden.
Kurkuma
Kurkuma ist ein Gewürz, das aus der Wurzel der Kurkumapflanze gewonnen wird. Die Pflanze wird in vielen Kulturen als natürliche Heilpflanze verwendet. Der enthaltene Farbstoff Curcumin kann helfen die Verdauung zu unterstützen. Zusätzlich werden ihm entzündungshemmende, schmerzlindernde, verdauungsfördernde und antioxidative Eigenschaften nachgesagt. Um eine Heilwirkung zu erzielen, sollte man als Tierbesitzer allerdings lieber auf konzentrierte Präparate zurückgreifen, die speziell für Tiere entwickelt wurden, denn für manche erwünschte Wirkung sind hohe Dosen nötig, die nicht mit frischer Kurkuma erreicht werden können.
Kürbis
Der Kürbis zählt mit inzwischen etwa 800 Arten von Zier- und Speisekürbissen zu den ältesten Kulturpflanzen der Welt. Ursprünglich aus Mittel- und Südamerika stammend punktet das Fruchtgemüse nicht nur mit unterschiedlichsten Farben, Formen und Größen, sondern auch mit Beta-Karotin, Vitamin C, B1, B2 und Niacin sowie Kalium und Eisen.
Kürbis unterstützt mit seinen Ballaststoffen die Verdauung und ist eine tolle Alternative zu vielen Kohlenhydraten. Geraspelt, als Püree oder in gedünsteten Stücken kann dieses regionale Superfood im Napf eine gute Abwechslung bieten.
Hinweis: Verwendet werden sollten ausschließlich Speisekürbisse aus dem Handel, denn Zierkürbisse und auch Kürbisse aus dem eigenen Garten, die aus selbstgewonnenen Samen gezogen werden, können den Bitterstoff Cucurbitacin enthalten, der zu Vergiftungen mit Erbrechen, Durchfall und Speichelfluss führt.
Pastinake
Das in Pastinake steckende ätherische Öl enthält neben dem typischen würzigen Geschmack auch eine leicht antibakterielle Wirkung. Zudem steckt die leckere Knolle voller wertvoller B-Vitamine und Kalium. Pastinaken sind für Hunde und Katzen sehr gut verträglich und auch für Tiere mit empfindlichen Mägen geeignet.
Rote Beete
Rote Beete enthält reichlich Betain. Dabei handelt es sich um einen sekundären Pflanzenstoff, der das Immunsystem unterstützen kann und eine entzündungshemmende Wirkung besitzt. Außerdem liefert die Knolle Nährstoffe wie B-Vitamine, Kalium, Eisen und Ballaststoffe und enthält vergleichsweise wenige Kalorien. Geschmacklich leicht erdig bis süßlich-mild überzeugt die Knolle sowohl roh als auch gekocht. Für Hunde kann sie frisch geraspelt oder gekocht, gewürfelt oder püriert unter das Futter gemischt werden. Aber: Rote Beete sollte aufgrund von enthaltener Oxalsäure nur in Maßen verfüttert werden. Für Tiere mit bekannter Harnsteinproblematik muss das beachtet werden.
Thymian
Thymian wird aufgrund seiner ätherischen Öle mit deren antibakterieller Wirkung geschätzt. Das Kraut unterstützt eine gesunde Verdauung, regt den Appetit an und wirkt bei Infektionen der Atemwege krampf- und schleimlösend. In der Phytotherapie wird Thymian vielfältig innerlich als Saft, Tropfen oder zur Inhalation eingesetzt. Auch Katzen können hiervon profitieren, obwohl sie ansonsten empfindlich auf ätherische Öle reagieren.
Topinambur
Die kleine Topinambur-Knolle, die mit der Sonnenblume verwandt ist, ist nicht nur ein kulinarischer Genuss. Sie enthält als Ballaststoff das präbiotisch wirksame Inulin und dient damit dem Mikrobiom als Energiequelle. Topinambur kann somit zum Aufbau einer gesunden Darmflora beitragen und die Darmgesundheit fördern. Bei der Verwendung von Topinambur im Futternapf sollte zunächst mit kleinen Mengen gestartet werden, da es bei größeren Mengen zu Gärung im Dickdarm und somit zu Blähungen kommen kann. Übrigens: Die kleine Knolle kann roh oder gekocht und auch in Form von Chips als Leckerli für zwischendurch gegeben werden.
Superfoods in defu Produkten
Unsere Produkte für Haustiere basieren auf sorgfältig ausgewählten Zutaten und einer abgestimmten Rezeptur. Wir verwenden bewusst Inhaltsstoffe mit positiven Effekten auf das Immunsystem, das Fell und die Verdauung der Tiere. Neben exotischen Superfoods wie Kurkuma und Kokosöl bieten wir auch heimische Superfoods wie Brennnessel und Rote Beete an.
Bitte beachten Sie
Die Gabe von bestimmten Nahrungsmitteln, Kräutern und Arzneipflanzen über einen längeren Zeitraum sollte nur in Absprache mit phytotherapeutisch arbeitenden Tierärztinnen oder Tierärzten erfolgen.
Einige Erkrankungen oder auch eine Trächtigkeit sind ein Ausschlusskriterium für viele Kräuter. Bitte informieren Sie sich für sachgerechte Dosierungen und Anwendungsdauer bei einem Experten.
Leben zusätzlich neben Ihrem Hund auch Katzen im Haushalt, ist Vorsicht geboten! Katzen reagieren äußerst sensibel auf ätherische Öle und andere Phytotherapeutika. Ein unbedachter Einsatz kann schwerwiegende bis tödliche Vergiftungen zur Folge haben.
Vorsicht beim Sammeln von Wildkräutern! Eine sichere Verwendung setzt die Kenntnis über Aussehen der Pflanzen und die Unterscheidung von Giftpflanzen voraus.
Einleitung
Viele bekannte Kräuter wie Oregano, Petersilie oder Rosmarin haben Eigenschaften, die die Gesundheit unserer Hunde unterstützen können und sind daher wertvolle Nahrungsergänzungen. Schon seit frühester Zeit dienen sie Mensch und Tier zur Beschwerdelinderung und Heilung.Sie können viele Küchenkräuter im Garten oder auf der Fensterbank selbst ziehen und diese, je nach Kraut, getrocknet oder frisch zum Trockenfutter oder Nassfutter beigeben. Auch der Einsatz als Öl oder Tee ist bei vielen Kräutern bekannt.In Kräutern sind u.a. Vitamine, Folsäure und Mineralstoffe wie Kalzium und Magnesium enthalten. Damit können sie zum Beispiel das Immunsystem stärken und gegen freie Radikale im Körper wirken.
Wir stellen in dieser Übersicht die wichtigsten 10 Kräuter vor und zeigen auf, welche Anwendungsbereiche sie bieten.
Übersicht verschiedener Kräuter
Basilikum
Basilikum ist ein gutes ‚Einsteigerkraut‘ für Hunde, die bisher an die Beigabe von Kräutern nicht gewöhnt sind, da es angenehm riecht und sehr weiche Blätter hat.
In frischem Basilikum stecken sehr viele wichtige Inhaltsstoffe wie Mineralstoffe, Vitamine und Antioxidantien. Es kann verdauungsfördernd und krampflösend wirken und so z. B. bei akuten Blähungen Linderung verschaffen. Zusätzlich hat dieses beliebte Küchenkraut auch einen beruhigenden Effekt.Es kann frisch (z. B. im Nassfutter) oder getrocknet gefüttert werden. Zudem ist es eine beliebte Zutat in selbst gebackenen Hundekeksen.
Brennnessel
Die Brennnessel ist ein Tausendsassa. Sie ist bekannt für ihre entzündungshemmende, schmerzlindernde und blutreinigende Wirkung. Zur Therapie bei Arthrosen, Anregung des Stoffwechsels oder als harntreibendes Mittel ist sie altbewährt.Verschiedene Arten der Brennnessel sind nahezu überall anzutreffen und können mit der richtigen Technik oder einfach mit Handschuhen geerntet werden, um den Brennhaaren zu entgehen.
Tipps:- Ein besonderer Trick für die Gassirunde: Sammeln Sie die Brennnesselblätter einfach mit einem sauberen Kotbeutel ein. Besonders zarte Triebe findet man im Frühling.- Vor dem Verfüttern können Sie die Blätter z. B. mit einer Teigrolle bearbeiten, um die Brennhaare zu entfernen.- Da Brennnessel die Nierentätigkeit anregt ist es ratsam, dieses Kraut eher morgens dem Hund zu geben.
Fenchel
Fenchel gilt als wahre Nährstoffbombe und darf den Speiseplan unserer Hunde gerne ergänzen. Fenchel ist voller wichtiger Mineralstoffe und Vitamine und hat einige wertvolle ätherische Öle im Gepäck. Diese unterstützen unter anderem bei Atemwegsbeschwerden. Fenchel hilft bei Durchfall und wirkt krampflösend. Er kann, wie viele andere Kräuter, auch als Tee angeboten werden.
Löwenzahn
Er enthält neben Bitterstoffen, die eine positive Wirkung auf den Magen-Darmtrakt haben können, Betacarotin, Vitamin C und E sowie Inulin.Seine verdauungsfördernde und appetit- und stoffwechselanregende Wirkung macht ihn seit jeher zu einem beliebten Heilkraut, da er auch zur Entgiftung des Organismus beiträgt.
Tipp: Vom Löwenzahn können frische junge Blätter, Blüten und Stängel verwendet werden, ebenso getrocknete Blätter, die weniger bitter schmecken.
Minze
Sie hat häufig einen positiven Einfluss auf die Verdauung, wirkt krampflösend, unterstützt die Darmtätigkeit und hilft gegen Blähungen.Durch die antiseptische und desinfizierende Wirkung bei Hunden kann sie neben Blähungen auch bei Übelkeit und Magenverstimmungen helfen.Sie ist auch als Tee für Hunde gut verträglich und kann so bei Atemwegserkrankungen unterstützen.Nicht zuletzt sorgt auch sie für frischen Atem.
Hinweise:- Minze sollte aber nur in kleinen Mengen angeboten werden, da es sonst die Niere und Leber Ihres Hundes belasten könnte.- Katzenminze hat auch auf Hunde oft eine anziehende und beruhigende Wirkung.
Oregano
Frischer Oregano wird bei Hunden zur Linderung bei Blähungen und Durchfall eingesetzt. Außerdem unterstützt er die Heilung bei Husten und anderen Bronchialbeschwerden.
Um Mundgeruch vorzubeugen ist es eine Möglichkeit, Oregano-Öl mit in die Hundezahnpasta einzumischen. Ätherische Öle hemmen das Bakterienwachstum und verbessern dadurch die Mundhygiene.Oregano wird von den meisten Hunden gerne gefressen, da er sehr weiche Blätter hat.
Petersilie
Die beliebte Petersilie enthält viele wichtige Pflanzenstoffe, Antioxidantien und Vitamine. Sie kann bei Bauchschmerzen helfen, das Immunsystem stärken und außerdem erfrischt sie den Atem Ihres Hundes. Auch bei Entzündungen von Blase und Nieren soll Petersilie die Heilung unterstützen. Sie können die Petersilie in kleinen Mengen frisch gehackt oder auch püriert unter das Futter mischen.
Rosmarin
Rosmarin enthält unter anderem viele Antioxidantien, Vitamin B6 und Kalzium. Dieses Heilkraut ist auch für seine entzündungshemmende Wirkung bekannt. Außerdem kann es Ihren Hund bei Appetitlosigkeit und Blähungen unterstützen.
Salbei
Die hübschen grau-grünen Blätter des Salbeis können aufgrund ihrer antibakteriellen und entzündungshemmenden Wirkung gegen Husten, Halsentzündungen und Atemwegsbeschwerden helfen.Seine Bitterstoffe wirken zusätzlich anregend auf die Darmtätigkeit. Ebenso wie Minze, Oregano und Rosmarin wird Salbei mit seinen ätherischen Ölen bei der Mundhygiene eingesetzt und wirkt Mundgeruch entgegen.
Thymian
Thymian kann (ähnlich wie Minze) einen positiven Einfluss auf die Verdauung haben. Hierbei wird die normale Darmtätigkeit unterstützt. Ferner wirkt sie krampfauflösend und kann so gegen Blähungen helfen.Thymian wird auch gerne bei Erkrankungen der Atemwege eingesetzt. Hier wirkt er gegen zähe Sekrete verflüssigend und erleichtert somit das Abhusten.
Kräuter in defu Produkten
Unsere Produkte für Haustiere basieren auf sorgfältig ausgewählten Zutaten und einer abgestimmten Rezeptur. Wir verwenden bewusst Inhaltsstoffe mit positiven Effekten auf das Immunsystem, das Fell und die Verdauung der Tiere. Neben exotischen Superfoods wie Kurkuma und Kokosöl bieten wir auch heimische Superfoods wie Brennnessel und Rote Beete an.
Vorbild Natur
Wildtiere und auch unsere Haustiere sind oft in der Lage, Pflanzen auszuwählen, die ihnen in bestimmten Situationen der Selbstheilung dienen. Viele Wildkräuter werden gezielt gesucht, gefressen und im Laufe der Evolution gelernt als Selbstmedikation eingesetzt.
Die Gabe von Kräutern und Arzneipflanzen über einen längeren Zeitraum sollte nur in Absprache mit phytotherapeutisch arbeitenden Tierärztinnen oder Tierärzten erfolgen.Einige Erkrankungen oder auch eine Trächtigkeit sind ein Ausschlusskriterium für viele Kräuter. Bitte informieren Sie sich für sachgerechte Dosierungen und Anwendungsdauer bei einem Experten.Leben zusätzlich neben Ihrem Hund auch Katzen im Haushalt, ist Vorsicht geboten! Katzen reagieren äußerst sensibel auf ätherische Öle und andere Phytotherapeutika. Ein unbedachter Einsatz kann schwerwiegende bis tödliche Vergiftungen zur Folge haben.Vorsicht beim Sammeln von Wildkräutern! Eine sichere Verwendung setzt die Kenntnis über Aussehen der Pflanzen und die Unterscheidung von Giftpflanzen voraus.